Gefällt mir! 8 Dinge, die Ihre Facebook-Seite braucht, um anderen zu gefallen

warum eine facebook-seite Likes bekommt

Wenn Sie eine Unternehmens-Seite auf Facebook betreiben, dann wünschen Sie sich, möglichst viele Gefällt-mir-Angaben zu erhalten. Obwohl das bloße Vorhandensein vieler Likes eigentlich nichts über die tatsächliche Qualität einer Dienstleistung aussagt, ist eine hohe Fan-Anzahl ein tolles Marketing-Instrument.

Viele Likes suggerieren, dass Sie nicht nur gut im Geschäft sind, sondern auch von vielen Menschen gemocht und geschätzt werden. Im Online-Marketing spricht man in dem Zusammenhang auch von dem so genannten Social Proof. Bewertungen und Testimonials gehören hier ebenfalls dazu.

Damit Sie, bzw. Ihre Facebook-Seite, anderen gefällt, sollten Sie möglichst viel Anlass dazu geben, um zu gefallen. Damit ist nicht gemeint, dass Sie ständig von sich reden und darauf aufmerksam machen sollten, was Sie für ein „toller Hecht“ sind.

Ob eine Seite gefällt oder nicht, ist als Erstes eine Frage der optischen Erscheinung!

Im folgenden finden Sie acht Kriterien die dafür sorgen, dass Sie einen guten ersten Eindruck bei Ihren Seitenbesuchern hinterlassen (und im besten Fall eine „Gefällt mir“-Angabe von ihnen erhalten, bevor sie Sie wieder gehen).

1. Auffallen im Newsfeed: Das richtige Profilbild

Eines vorweg: Damit Ihr Profilbild scharf auf hochauflösenden Endgeräten dargestellt wird, sollten Sie es in einer Auflösung von mindestens 600x600px, angelegt als PNG-Grafik, einstellen. Viele Unternehmen verwenden ihr Firmenlogo als Profilbild. Das ist grundsätzlich auch keine schlechte Idee. Bedenken Sie jedoch, dass Ihr Bild auch in klein gut, das heißt aussagekräftig, wirken muss:

Wenn Ihre Fans ihren Nachrichten-Feed durchscrollen, so erscheint Ihr Profilbild dabei gerade mal in einer Größe von 40x40px. Sie riskieren, im Nachrichtenfluss unterzugehen, wenn Ihr Profilbild zu unauffällig ist. Bei der farblichen Gestaltung sollten Sie lieber auf knallige Töne, statt auf zarte Pastellfarben setzen.

2. Facebook-Seitentitelbild: Eine ideale Fläche für Ihre Werbung

Falls Ihnen schon einmal jemand erzählt hat, dass Sie auf Facebook keinesfalls zu werblich erscheinen sollten, dann nenne ich Ihnen heute eine Ausnahme: Es ist Ihr Titelbild. Sie können Ihr Titelbild wie eine Art (zusätzliche) Werbefläche betrachten.

Präsentieren Sie an dieser Stelle ein neues Produkt, ein neues Buch oder was sonst hilfreich für Ihre Unternehmung sein könnte.

Der Vorteil ist, dass jeder, der Ihre Seite besucht, das Titelbild (Ihr konkretes Angebot!) sofort vor Augen hat. Beachten Sie jedoch, dass Ihre Grafik auf mobilen Endgeräten an den Seitenrändern beschnitten wird. Wichtige Informationen sollten hier also besser nicht stehen.

Die folgende Vorlage hilft Ihnen, sich besser zu orientieren. Sie können Sie mit Rechtsklick „speichern unter“ downloaden und beim Gestalten Ihrer Grafik als Ebene in Gimp oder Photoshop unterlegen. Die Höhe beträgt 315px und ist in mobiler und in Desktopansicht gleich:

 

 

Jedes Mal wenn Sie Ihr Titelbild aktualisieren, wird Facebook übrigens automatisch einen Beitrag daraus machen und in Ihrer Timeline posten (Statusupdate). Weil dieser Beitrag noch keinen Text enthält, sollten Sie ihn nach der Erstellung bearbeiten. Warum? Facebook räumt Statusupdates mehr organische Reichweite ein, als z.B. Link-Posts. Nutzen Sie diesen Beitrag also, um eine kurze, persönliche Ansprache an Ihre Fans zu halten.

3. Halten Sie Ihre Seite möglichst aktuell!

Wenn Ihr letzter Beitrag schon einige Wochen her ist, vermitteln Sie zufälligen Besuchern damit unterschwellig, dass Ihr Geschäft gerade nicht so gut läuft. Bei Ihnen ist dann sprichwörtlich nichts los. Sie müssen nun aber keinesfalls rund um die Uhr Beiträge posten, um sichtbar zu bleiben. Wenn Sie aber nur sehr selten von sich hören lassen, wirkt sich das negativ auf Ihre Gesamtreichweite aus. Schaffen Sie es hingegen, Ihre Reichweite auf einem steten Level zu halten, so wirkt sich das auch positiv auf die Reichweite Ihrer künftigen Beiträge aus.

Ihre aktuelle Reichweite können Sie auf der Hauptansicht Ihrer Unternehmens-Seite einsehen:

Ein Klick auf die Zahl führt Sie zur erweiterten Statistik von Facebook. Dort haben Sie dann zum Beispiel die Möglichkeit, die Daten mit früheren Zeiträumen zu vergleichen.

Für den Fall, dass Ihnen die Aktualisierung Ihrer Seite Kopfzerbrechen bereitet, habe ich den Leitfaden „15 Ideen für schnell gemachte Social Media Beiträge“ geschrieben. Hier laden Sie ihn kostenfrei herunter.

4. Bewertungen: Was andere über Sie sagen

Ihre Seite hat noch keine Bewertungen? Das sollten sie nach Möglichkeit ändern! Wenn Dritte über Sie Positives zu berichten haben, macht das immer einen guten Eindruck auf (potenzielle) Kunden. Bitten Sie zur Not Freunde und Bekannte um erste Bewertungen.

Ihre Bewertungen erscheinen auf der Hauptseite Ihrer Unternehmens-Seite, direkt unterhalb der Titelgrafik.

5. Hauchen Sie Ihrer Seite Leben ein: Mit ansprechenden Fotos

Warum sollten Sie Fotos auf Ihrer Facebook-Seite haben? Ganz einfach: Weil Menschen Fotos lieben! Jedes Mal, wenn Sie ein neues Bild auf Ihrer Seite hochladen, sortiert Facebook dieses praktischerweise direkt in ein Album ein, welches dann auch auf der Hauptseite als festes Element erscheint.

Sie sind aber nicht auf diesen Automatismus angewiesen. Wenn Sie möchten, können Sie händisch weitere Alben anlegen, zum Beispiel von einer Firmenfeier oder einem anderen Ereignis. Hierbei sollten Sie daran denken, alle abgebildeten Personen um Ihre Einwilligung gebeten zu haben, gerade wenn die Bilder eine vermeintlich lustige Situation zeigen!

6. Ansprechende Fotos – Auf Facebook leider nur mit den richtigen Bilddimensionen

Große Bilddateien werden leider auch 2018 noch von Facebook kleingerechnet. Das hat zur Folge, dass Bilder nicht selten verpixelt erscheinen. Insbesondere auf modernen Smartphone-Displays mit extrem hohen Auflösungen kann das schnell unprofessionell wirken.

Die Lösung: Legen Sie Ihre Bilddateien so an, dass eine Größe von 100kB nicht überschritten wird. Nutzen Sie hierfür das schlanke JPEG-Format und eine niedrige bis mittlere Qualität. Ihre Fotos erscheinen dennoch unverpixelt, wenn Sie unter 100kB bleiben.

Am einfachsten ist es, wenn Sie zum Anlegen von Facebook-Fotos ein Grafik-Programm wie Adobe Photoshop nutzen können. Eine kostenfreie Alternative zu Photoshop ist das OpenSource-Programm Gimp. Mit beiden können Sie vor dem Speichern von JPEG-Grafiken die Qualität eines Bildes festlegen, was sich erheblich auf die Gesamtgröße der Datei auswirkt.

7. Seien Sie erreichbar!

Haben Sie schon alle nötigen Angaben in Ihrem Impressum auf Ihrer Facebookseite gemacht? Weil in Deutschlan und Österreich ein vollständiges Impressum Pflicht ist, müssen Sie auch auf Facebook-Unternehmensseiten dafür sorgen, dass Sie kontaktierbar sind.

Zu den rechtlich verpflichtenden Angaben gehören der vollständige Name einer Kontaktperson oder eines anderen Verantwortlichen, eine postalische Anschrift, eine Telefonnummer und ggf. die Angabe Ihrer Steuer- und Umsatzsteuernummer.

Wenn Sie alle von der Impressumspflicht geforderten Angaben machen stellen Sie gleichzeitig auch sicher, dass Sie schnell und unkompliziert kontaktierbar sind. Somit ist die Impressumspflicht auch zu Ihrem unternehmerischen Vorteil. Denn aenn Sie nicht gut erreichbar sind, entgehen Ihnen womöglich Aufträge und Kunden.

8. Interaktionen mit Fans und Followern

Treten Sie mit Ihren Fans in den Dialog! Wenn Sie mit Ihrem Unternehmen im Social-Web auftreten, dann sind Sie nicht nur Sender, sondern auch Empfänger. Zeigen Sie Ihren Fans, dass sich hinter Ihrer Facebook-Seite ein echtes, menschliches Wesen verbirgt und keine „Schreibmaschine“. Wenn Sie Kommentare auf Ihre Beiträge erhalten, sollten Sie die Gelegenheit für einen kurzen Austausch nicht verstreichen lassen. Zumindest aber sollten Sie sich mit einem Like bedanken, gerade wenn noch nicht allzu viel los ist auf Ihren Kanälen.

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